Generation Z
Die junge Generation Z und der Wettkampf um Aufmerksamkeit und die besten Talente. Worauf legt die junge Generation Z wert & wie erreicht man sie am besten?

Beim Kampf um Aufmerksamkeit sind nicht die Anforderungen der jungen Generation das Problem

In letzter Zeit gibt es bei Unternehmen viel Trara, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit der Personengruppen der Generation Y & Z zu erreichen.

Dabei sind jedoch nicht, wie oft dem Markt zu entnehmen, die Anforderungen der neuen Generation Z das Problem im Kampf um die Aufmerksamkeit und die besten Talente. Vielmehr haben viele Unternehmen, laut Umfragen in der Generation Z, nicht verstanden, wie diese Talente erreicht und angesprochen werden möchten.

Lest im weiteren Verlauf des Artikels, worauf die Generation Z wert legt und wie ihr diese am Besten erreichen könnt.


Wer zählt überhaupt zu welcher Generation? Hier die Erklärung!

  • Menschen, die bis 1980 geboren sind, zählen zur Generation X

  • Die Jahrgänge zwischen 1980 und 1996 werden als Generation Y, oder auch Millennials bezeichnet

  • Zwischen 1996 und 2010 geborene zählen wir zu Generation Z


Wieso sollten wir uns der Generation Z widmen?

Diese Frage stellt sich zum aktuellen Zeitpunkt mit Sicherheit der ein oder andere, denn immerhin macht die Generation Z nur 15 % unserer Bevölkerung in Deutschland aus, da lohnt es sich doch mehr sich auf die anderen 85 % zu fokussieren.

Dieser Gedanke liegt vielleicht im ersten Moment nahe, ist aber grundlegend als falsch zu bewerten. 15 % bedeuten 12 Millionen Menschen in Deutschland. Diese Generation sind die Mitarbeiter von morgen.

Wenn wir Nachwuchskräfte erreichen möchten, deren Aufmerksamkeit oder auch Kaufkraft gewinnen möchten, ist dieses nur möglich, wenn wir uns auch gezielt dieser Gruppe widmen. Wie sonst sollen wir Nachwuchskräfte an uns binden?

Die Generation Z bildet den Grundstein für unsere zukünftige Wirtschaft. Wer das bisher noch nicht verstanden hat beschränkt sich selbst in seiner Performance, dem Wachstum und dem zukünftigen Gewinn. 


Welche “Macht” geht von der Generation Z aus?

Man mag aufgrund der geringen Anzahl von 15 % meinen, dass die Macht der neuen Generation zu unterschätzen ist, was jedoch absolut nicht der Fall ist.

Die gesamte Generation Z ist Non-Stop im digitalen Umfeld unterwegs. Der Informationsfluss ist enorm, Angebote und Arbeitgeber in Sekundenschnelle verglichen und eine erste Einschätzung über das Unternehmen getroffen. 

Erhebt die Generation Z ihre Stimme, ist diese deutlich weitreichender und stärker als von vorangegangenen Generation – alles aufgrund der digitalen Präsenz.

Meinungen sind schnell ausgetauscht und mit der Welt im Web oder auf sozialen Medien geteilt. Der Gemeinschaftsgedanke größer denn je, wodurch auch über die Grenzen hinaus die Kommunikation anwächst. 

Ein einfaches Beispiel, ohne Wertung, ist die aktuelle Situation im Kampf um den Klimawandel. Glaubt ihr andere Generation hätten es geschafft, in der Vergangenheit so schnell so viele Stimmen zu mobilisieren?


Was der Generation Z im Kampf um die Aufmerksamkeit wichtig ist

Nehmt Abstand von alten Vorgehen und Denkmustern

Sagt nicht, die Anforderungen der Zielgruppe sind unverschämt – die Zielgruppe setzt schlichtweg andere Prioritäten im Leben.

Und sind wir einmal ehrlich, eine Veränderung ist nicht in Sicht, wieso also nicht bereits jetzt beginnen sich auch für nachfolgende Generationen zu wappnen und sich zukunftsträchtig aufzustellen?

Ob Mitarbeiterakquise oder Kunden. Werte, Anforderungen und Wünsche haben sich in den letzten Jahren rapide geändert.


Was für die Generation Z wichtig ist:

  • Marken müssen eine Vision haben. 
    • Eine Vision muss etwas sein, dass bedeutend ist. Generiert ihr mit eurem Unternehmen Mehrwerte für die Menschen?
  • Das Vorgehen und die Ausrichtung muss ethisch vertretbar sein.
    Die Auswahl ist zu groß und zu schnell wird ein Unternehmen mit dieser Ausrichtung gefunden.
  • Der Fokus liegt ganz klar auf digitalen Medien.
  • Bildmaterialien und Ansprachen müssen authentisch und realistisch sein.
  • Bleibt euch selber treu. Wirkt nicht zu “cool”, wenn dieses nicht eurem Leitbild entspricht.
  • Nachhaltigkeit und der Gemeinschaftsgedanke prägt die Entscheidung für einen Kauf oder einen neuen Arbeitgeber.


Unser Fazit

Schlussendlich ist zu sagen, dass durch die Online Präsenz der Generation Z eine deutlich stärkere Macht ausgeübt wird, als von vergangenen Generationen. Der Informationsfluss ist hier zentraler Bestandteil des Geschehens.

Die Wichtigkeit von Authentizität, Missionen und Mehrwerten stellt die Generation, laut eigenen Aussagen, in den zentralen Mittelpunkt der Entscheidungen.

Die Generation wünscht sich Unternehmen und Marken zu erleben, für die Vorhaben zu brennen und echte Einblicke zu erhalten, die auch wirklich dem Unternehmensbild entsprechen.

Nicht zuletzt hat der Gemeinschaftsgedanke einen hohen Stellenwert. Arbeit möchte nicht als Zwang zum Geld verdienen gesehen werden, sondern als eine Community, bei der die Mitarbeiter ein gemeinsames wertschöpfendes Ziel verfolgen.

Wie geht ihr aktuell mit der Akquise der Generation Z um und welche Erfahrungen konntet ihr bereits machen? Sprecht uns gerne an oder schreibt uns auf LinkedIn.

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