Achtsamkeit – mehr als Meditation
"Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung."

12.02.2020
Lesezeit ~ 10 Minuten

Dieses Szenario kennt jeder

Montagmorgen, 8:00 Uhr. Du hast deinen Kaffee noch nicht getrunken und bist noch nicht ganz an deinem Arbeitsplatz angekommen. Schon wirst du von sämtlichen Aufträgen, Mails und anderen Anliegen überhäuft. 

Während du noch damit beschäftigt bist, die Dringlichkeit der einzelnen Sachverhalte richtig zuzuordnen, steht schon das erste Meeting des Tages auf dem Plan. Mit dem Gedanken schon beim nächsten Meeting oder noch bei dem Meeting davor ist es kaum möglich, sich auf den Moment zu fokussieren. Es schleichen sich Fehler in deinen Arbeitsalltag und du wirst immer hektischer und hektischer. Das logische Resultat: Stress und Belastung! 

Hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel. Sich selbst und somit auch dem Unternehmen zu einem bewussteren Umgang mit der Arbeitsbelastung zu verhelfen. Zwischen den etlichen Meetings pro Tag das Arbeitsleben einen Moment ausbremsen, der Psyche eine Pause geben, um dann bewusst und leistungsfähig weiter zu machen. Mit dem Ziel, eine Win-Win-Situation für beide Seiten zu schaffen – aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht.


Was ist Achtsamkeit?

“Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.”

Jiddu Krishnamurti

Achtsamkeit ist eine Methode der wertneutralen Beobachtung. Der richtige Umgang des achtsamen Denkens und Handelns schafft gegenwärtige Erfahrungen in einem bestehenden Moment vorurteilsfrei wahrzunehmen und zu akzeptieren. Bewusste  Übungen der Achtsamkeit führen zu einer Steigerung der Kreativität, einer Reduzierung der Fehler, einer größeren Mitarbeiterzufriedenheit und Stressreduzierungen. Daraus ergibt sich ein vielseitiger Mehrwert für die Mitarbeiter selbst, als auch für das Unternehmen. 

In diesen Alltagssituationen geht es nicht darum, einzugreifen, etwas zu erreichen oder eine Position zu beziehen – es geht einzig und alleine darum, sich aufmerksam zu verhalten und dabei eine objektive und sachliche Haltung einzunehmen. Durch eine gezielte Achtsamkeit lassen sich Geist und Bewusstsein trainieren und der Mensch versteht, wie er mit seinem Körper und seinen Gedanken umzugehen hat. Dies ermöglicht ihm, Herausforderungen des Alltags oder des beruflichen Lebens anzunehmen und besser zu bewältigen. 

Trotzdem ist vielen Unternehmen die Relevanz noch immer nicht bewusst. Dabei gibt es vielfältige Beispiel namhafter Unternehmen, die Achtsamkeit – oder auch Mindfullness – bereits erfolgreich integriert haben.

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Integration der Achtsamkeit ist Google. Das Unternehmen gehört zu einem der Vorreiter, die es geschafft haben, achtsames Handeln in Form ihres Programms “Search inside yourself” in ihre Unternehmenskultur einfließen zu lassen. Mehr dazu im weiteren Verlauf des Artikels.


Der Buddhismus als Ursprung der Achtsamkeit

Ursprünglich stammt der Ansatz der Achtsamkeit aus dem Buddhismus und konzentriert sich im Wesentlichen auf vier Grundlagen: die Achtsamkeit auf den Körper, auf die Gefühle & Empfindungen, auf den Geist und auf die Geistesobjekte. 

Der Ansatz wurde aber im Laufe der Zeit durch einige wissenschaftliche Beobachtungen und Studien ergänzt und distanziert sich dementsprechend von einer rein esoterischen Weltanschauung. In den späten 1970er Jahren wurde der einst buddhistische Ansatz der Achtsamkeitsmeditation erstmals in der Psychotherapie angewandt – unter großem Einfluss von Jon-Kabat Zinn, der das Programm zur achtsamkeitsbasierten Stressreduktion oder vereinfacht MBSR (engl. = Mindfulness-Based Stress Reduction) entwickelte. Auf der Grundlage dieser Programme nahm das Forschungsinteresse immer mehr zu und führte dazu, dass die Methodik der Achtsamkeit in vielen Therapien bei psychischen Krankheiten eingesetzt wurde. Mindfullness kann z. B. eine Resilienz erzeugen und so als Prävention gegenüber stressbedingten Krankheiten, wie des Burnout-Syndroms, dienen.


Vorteile der Achtsamkeitspraxis

Beschäftigt sich der Mensch regelmäßig mit Achtsamkeit und vertieft die erwähnten Übungen, so sind solche Achtsamkeitstrainings nachhaltige effektiv und haben einen positiven Einfluss, sowohl auf das private, als auch auf das berufliche Leben. Eine optimierte Achtsamkeit kann folgende Effekte mit sich bringen:

  • Prävention gegenüber psychischen Erkrankungen
  • Stabilisierung des Geistes
  • Besserer Umgang mit Stresssituationen und emotionalen Belastungen
  • höhere Selbstakzeptanz
  • stärkeres Empathiegefühl
  • Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit
  • Steigerung des Selbstwertgefühls und Schaffen einer inneren Balance

Je eher sich ein Mensch mit sich und seiner Umwelt beschäftigt, desto schneller können Gegenmaßnahmen in Problemsituationen getroffen werden. Resultierend daraus führt Achtsamkeit zu einer körperlichen und geistigen Entspannung und steigert die Zufriedenheit.


Vom “ICH” zum “WIR”

Vor allem aus Unternehmenssicht stellt sich immer mehr heraus, wie wichtig Achtsamkeit ist. Die heutige Arbeitswelt verändert sich fortlaufend. Zyklen werden kürzer, Arbeitsplätze fallen weg, Begriffe wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Solche Veränderungen der Rahmenbedingungen resultieren nicht selten in Burnout-Fällen, sinkender Mitarbeitermotivation und Fluktuation. Und führen zu dem genannten Beispiel, dass Hektik und Stress wesentliche Bestandteile eines durchschnittlichen Arbeitsalltags werden. Um erfolgreiche Gegenmaßnahmen zu realisieren, kann mithilfe von Achtsamkeit ein innerer Ausgleich geschaffen werden. 

Unternehmen wie Google, BMW oder SAP stehen exemplarisch dafür, wie relevant das Thema Achtsamkeit ist und dass es sich erfolgreich in die Unternehmenskultur integrieren lässt. Allen voran geht Google mit seinem Achtsamkeitsprogramm Search Inside Yourself (SIY). Das Programm wurde 2007 von dem Ingenieur Chade-Meng Tan ins Leben gerufen und zielte darauf ab, mehr Achtsamkeit am Arbeitsplatz zu schaffen, um sich selbst die Möglichkeit zu geben, den Verstand auf Anhieb zu beruhigen. 

Die drei Hauptbestandteile des Programms waren: 

Achtsamkeit, die emotionale Intelligenz und die neurowissenschaftliche Forschung. Es half dabei, den Umgang mit sich selbst und anderen besser zu managen. 

Der Erfolg lässt sich sehen: Google zählt zu den Unternehmen, mit der weltweit höchsten Mitarbeiterzufriedenheit. 

Mit der ursprünglichen Absicht, das Bewusstsein in den eigenen Reihen von Google zu stärken, wurde das Programm aufgrund des übermäßigen Erfolgs in die Welt getragen. Es richtet sich speziell an die Businesswelt und übertrifft somit einen rein esoterischen oder spirituellen Ansatz. Bei Google oder SAP werden sogar spezielle SIY-Trainer ausgebildet, die Workshops oder Seminare zu diesem Thema in anderen Unternehmen durchführen.


Weitere Beispiele:

SAP bietet seinen Mitarbeitern beispielsweise auch kostenlose Fortbildungen zu Achtsamkeit an und der Chemiekonzern BASF errichtete sogar ein eigenes Zentrum für Angestellte, in dem täglich ca. 600 Mitarbeiter und Führungskräfte meditieren. 

Der Director von SAP Global Mindfulness Practice, Peter Bostelmann, hat im Jahr 2013 Achtsamkeitskurse eingeführt und daraus ein globales Programm entwickelt. Er ist davon überzeugt, dass die Achtsamkeitspraxis zur Verbesserung des Führungsmanagements führt, die Produktivität steigert und die Motivation der Mitarbeiter erhöht. Dies wiederum spiegele sich in einem 200% RoI (Return of Investment) wider, welcher sich aufgrund eines gestiegenen Employee Engagment Index und eines Rückgangs von Krankheitsausfällen messen lässt. 

Es ist also deutlich zu erkennen, welche Auswirkungen die Integration von Achtsamkeitspraktiken auf ein Unternehmen haben kann.


Integration der Achtsamkeit

Sich in Situationen frei von jeglichem Urteil zu verhalten klingt im ersten Moment nicht so schwierig, benötigt aber langjährige Erfahrung und fortlaufendes Training. Regelmäßige Achtsamkeitsübungen gewähren dem Menschen eine Akzeptanz für gegenwärtige Momente, stärken seine Aufmerksamkeit und verbessern seine Wahrnehmung. Coachings, Workshops oder Seminare sind heutzutage eine gängige Methode geworden, um Achtsamkeit zu trainieren, sowohl für Mitarbeiter, als auch für private Personen.

Die geläufigste Methode ist hierbei die Meditation. Dabei wird zwischen der Gehmeditation, der Selbst-Mitgefühls-Meditation und der Atem-Meditation unterschieden. Für spezielle Atemübungen gibt es einige Tipps, die simpel angewendet werden können.

Manche Unternehmen haben bereits achtsame Meetings eingeführt. Wie in dem o. g. Beispiel, rennen wir täglich von einem Meeting zu dem anderen. Entspanntheit und die Zeit für einen Moment durchzuatmen gibt es dabei nicht. Achtsame Meetings beginnen mit einer Minute der Stille, um in den Beteiligten eine körperliche und geistige Anwesenheit zu schaffen und genau dieses Bewusstsein zu stärken, um eben im Hier und Jetzt zu sein. 

Auch kurze achtsame Pausen werden in solchen Meetings eingelegt, um die Sinne vor wichtigen Entscheidungen zu schärfen und bei relevanten Bestimmungen einen klaren Kopf zu behalten. Zudem ist es ratsam, alle elektronischen Geräte, die für das Meeting nicht gebraucht werden, auszuschalten. So lässt sich im Vorhinein vermeiden, dass irgendjemand durch Multitasking abgelenkt wird und der Fokus kann konkret auf eine Situation gelegt werden. 

Um den bestmöglichen Output aus dem Meeting zu erhalten, sollte die Konzentration vor allem auf dem vorurteilsfreien, achtsamen Zuhören liegen. Die Dauer des Meetings verkürzt sich dementsprechend, da man sich effizienter auf die relevanten Themen fokussieren kann. 

Neben achtsamen Yoga, gibt es auch eine Art “stiller Lunch”, bei dem gemeinsam gegessen und geschwiegen wird, um einen urteilsfreien Moment zu schaffen.


Aller Anfang ist muss nicht schwer sein

Wer in seinem privaten Leben regelmäßige Achtsamkeitsübungen integriert, dem fällt es leichter, auch in der Berufswelt diese Art der wertneutralen Beobachtung anzuwenden. 

Wir kennen es doch alle. Wir haben einen durchstrukturierten Alltag, der punktgenau geplant ist und unser Zeitmanagement komplett beeinflusst. Um 18:00 Uhr Feierabend machen, die Bahn genau um 18:23 Uhr nehmen, um dann pünktlich um 19:00 Uhr im Restaurant anzukommen, in dem ich mit meinem besten Kumpel verabredet bin. Doch aus dem Feierabend um 18:00 Uhr wurde nichts, da der sympathische Kollege, der hier und da ein wenig übermotiviert wirkt, noch ein Dokument fertigstellen musste, und dafür um meine Hilfe bat. Dass die Bahn mit zehn Minuten Verspätung natürlich nicht pünktlich eintraf, ist hier zwar keine große Überraschung, passt dennoch zu meinem Tag und führt dazu, dass ich wütend und aufgebracht im Restaurant erscheine und mir den kompletten Abend versaue. 

Das Integrieren der Achtsamkeit in unserem Alltag soll diese Art des Stresses und der Belastbarkeit reduzieren oder gar vermeiden. In jenen Situationen einen Sekunde innezuhalten und durchzuatmen beruhigt den Geist und schärft das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment. Immerhin kann es nicht geändert werden und bringt uns nur dazu, dass wir uns selbst durch schlechte Laune den weiteren Tages- oder Abendverlauf verderben. 

Dabei hätte es doch so ein witziger Abend werden können. 

Denkt nächstes Mal in den genannten Situationen daran und versucht sie nicht Einfluss auf euren kompletten Tag nehmen zu lassen. Und natürlich lassen sich manche Momente nicht komplett emotionslos bewältigen, aber sich kurz aufregen und ärgern sollte reichen. Danach Vergangenes hinter sich lassen und den Fokus auf die nächsten Pläne legen. 

Die Achtsamkeit zu trainieren ist kein Hexenwerk und benötigt nicht immer ein detailliertes Seminar oder einen ausführlichen Workshop. Bereits im Alltag können kleine Übungen dabei helfen, den Sinn und Geist zu stärken. Morgens einen Moment länger liegen bleiben und den inneren Schalter auf “Konzentration” und “Achtsamkeit” legen, kann schon hilfreich sein, die innere Ausrichtung zu stärken, die den Verlauf des Tages bestimmt. Auch rhythmische Atembewegungen sind ein effektives Mittel am Morgen, denn sie wirken beruhigend und stärken die Wahrnehmung des Wachseins.


STOP

Nutze den Moment, ja genau diesen Moment gerade, für eine kurze Achtsamkeitsübung. Schließe deine Augen für 30 Sekunden und versuche an nichts und niemanden zu denken. Lasse den Moment, die Stille, einfach auf dich wirken. 

Und go. 

….

Sich täglich ab und zu mal die Zeit zu nehmen, und seien es nur 30 Sekunden, kann schon dabei helfen, achtsamer zu werden. Versuche es einfach mal und du wirst merken, dass es dir gut tun wird. 

Der sogenannte Bodyscan ist ebenfalls ein bekanntes Mittel, um die Aktivierung des Geistes zu fördern und das Bewusstsein zu stärken. Hier fokussierst du dich auf die innere Haltung deines Körpers und tastest ihn im Geiste Stück für Stück ab.


Kritische Stimmen

So weit, so gut. Auch wenn sich das alles sehr positiv anhört, gibt es einige kritische Meinungen zu dem Thema Achtsamkeit. Einige Unternehmen argumentieren damit, dass Achtsamkeitsübungen nicht zu ihrer Branche passen und sie mehr Wert auf System- und Prozessoptimierungen, Strukturen und harte Fakten legen. Es gäbe keine Zeit zu meditieren oder spirituelle Aktivitäten durchzuführen. Diese Denkweise ist allerdings zu unüberlegt. Das Praktizieren von Achtsamkeit soll in keiner Weise Prozesse oder andere Muster ersetzen, sondern die Sinne aufmerksam schärfen, damit jene Prozesse bewusst wahrgenommen und Fehler schneller identifiziert werden können.

Einige Kritiker hinterfragen auch die notwendige Motivation in Verbindung mit Meditation. Laut einer Studie der Augsburger Verhaltensforscher Dr. Vohs and Dr. Hafenbrack könne das Meditieren die Motivation bremsen. Sei ein Mensch eher bereit, einen Zustand so zu akzeptieren, wie er ist, dann ist er weniger motiviert, Änderungen vorzunehmen. Prinzipiell klingt es nachvollziehbar. Die wahre Absicht bei Achtsamkeitsübungen ist es aber, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was dir bei der Arbeit Spaß macht und wie du einen noch größeren Fokus darauf legen kannst. Im Gegenzug hast du aber auch die Möglichkeit zu erkennen, in welchen Bereichen Veränderungen notwendig sind. 

Weiterhin wird oft vorgeworfen, dass Achtsamkeit einzig und alleine der Chefetage dienen soll, die Mitarbeiter noch belastbarer und effizienter zu machen. Es sei eine geschickte Methodik, um Stress und Überforderungen zu verschleiern. Allerdings werden auch aus dieser Sichtweise die Dinge etwas verdreht. Achtsamkeitsübungen sollen dem einzelnen Mitarbeiter helfen, seine persönlichen Grenzen bewusst wahrzunehmen und diese in jeder Alltagssituation zu berücksichtigen. Der individuelle Mitarbeiter ist somit für sich und sein Handeln selbst verantwortlich und regelmäßige Übungen können ihm dabei helfen, seinen Alltag angenehmer zu gestalten. 


Unser Fazit

Life is changing – immer schneller und schneller. Arbeitsprozesse haben eine immer höhere Dynamik und jeden Tag steht ein Meeting nach dem anderen auf der Tagesagenda. Hier einen kühlen Kopf zu bewahren erscheint schwieriger denn je. In diesen Momenten, in denen Stress und Ruhe in ein Ungleichgewicht fallen, kommt Achtsamkeit ins Spiel. In einem gegenwärtigen Moment alles innerliche und äußerliche wahrzunehmen, aber wertneutral zu reagieren. Es hilft dabei, Panikreaktionen und Stresssituationen zu vermeiden. Aber diesen Zustand des geistigen Bewusstseins lässt sich nicht von einen auf den anderen Tag aneignen und muss durch intensive Achtsamkeitsseminare trainiert werden.

Aus Unternehmenssicht ist es wichtig, bei der Integration von Achtsamkeit, einige Details zu beachten. So kann nämlich eine oberflächliche Einführung von Achtsamkeit unerwünschte Nebeneffekte mit sich bringen. Achtet darauf, dass ihr keine unqualifizierten Coachs in das Unternehmen holt. Achtsamkeitstrainer sollten eine Expertise aufweisen können und somit schon eine langjährige Erfahrung im Bereich der Achtsamkeitspraktiken haben. Auch sollten solche Achtsamkeitsprogramme nicht in die betriebliche Gesundheitsförderung aufgenommen werden, da so schnell der Verdacht aufkommt, dass mit eurem Unternehmen etwas nicht stimmt. Integriert sie lieber in die Bereiche Leadership oder Change Management. Achtet darauf, dass das Thema Achtsamkeit für die Mitarbeiter auf einer Ebene greifbar wird und diese sich damit identifizieren können. 

Die positiven Effekte sind wissenschaftlich erwiesen und helfen den Mitarbeitern bei der Entspannung ihres Körpers und Geistes und resultieren in Fehlerreduzierungen, Steigerung der Kreativität und einer allgemeinen größeren Zufriedenheit. Diese Art der wertneutralen Beobachtung kann dementsprechend auch als eine Chance der persönlichen Weiterentwicklung angesehen werden und hilft uns, aufmerksamer mit unseren Mitmenschen und uns selbst umzugehen. Hier kommen wir also wieder von dem Ich zum Wir. 

Habt ihr bereits Erfahrungen mit dem Thema Achtsamkeit gemacht oder habt ihr weitere Fragen? Berichtet uns gerne bei LinkedIn von euren Erfahrungen.




Bildquellen:
Aarón Blanco Tejedor auf Unsplash
Christophe Hautier auf Unsplash
Heather M. Edwards auf Unsplash

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